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Finde deine 5 high-emission-foods mit Mathea

Mathea hat sich in ihrer Footprintchallenge mit „high-emission-foods“ beschäftigt, also Lebensmittel mit einem sehr großen CO2Äq-Ausstoß.


Aber was sind eigentlich high-emission-foods und wie erkenne ich sie?
„Vor dieser Frage stand ich, als ich zum ersten Mal darüber gelesen habe. Natürlich wissen alle, dass bei diesen high-emission-foods das Fleisch ganz oben mit dabei sein muss, aber was ist, wenn du eh schon vegetarisch lebst? Oder gar vegan? Ich bin Vegetarierin, Fleisch fällt für mich also eh schon raus. Was mich aber sehr überrascht hat war, dass beispielsweise Schweinefleisch pro Kilogramm weniger Emissionen verursacht als Kaffee oder Schokolade (Abbildung oben). Dieser Fakt wird mich nun dennoch nicht wieder zu einer Fleischkonsumentin machen, da dort noch viele andere Faktoren mit einspielen, aber erschreckend fand ich es schon. Auf meine Frage „Werde ich vegan, oder verzichte ich besser auf meine 5 high-emission-foods?“ hatte ich also schnell eine Antwort.“


Matheas high-emission-foods
„Nach einiger Recherche kam ich zum Ergebnis, dass 4 meiner 5 „high-emission-foods“, die ich esse, sogar vegan sind. Damit stand die Sache für mich fest… Tschüss Käse (+Butter), Kaffee, Schoki, Palmöl und Olivenöl.

Und im Ernst, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wo sich überall Palmöl drin versteckt! Vorsicht ist vor allem bei Keksen geboten! Mir als Kaffee-Junkie viel es Anfangs natürlich nicht leicht, auf mein Lebenselixier zu verzichten, aber mit der Zeit findet man Alternativen, die glücklicherweise sogar oft billiger sind.

Als Kaffeeersatz habe ich z.B. oft Schwarztee oder Mate getrunken (Mate wie man ihn in Südamerika trinkt macht einen übrigens viel „wacher“ als Kaffee.) Und für Olivenöl habe ich oft einfach Sonnenblumen- oder Rapsöl genommen.

 


Am Ende war ich schon ein kleines bisschen stolz, da ich nun mit einem ganz anderen Blick auf Lebensmittel durch die Welt laufe. Ich mache mir bei einigen Produkten viel mehr Gedanken, ob ich sie wirklich brauche, wo ich doch weiß, dass sie die Umwelt sehr belasten. Bei Produkten mit Palmöl, Butter und Olivenöl bin ich auf jeden Fall sparsamer geworden. Früher habe ich auch viel mehr Kaffee getrunken, nun ist es eine oder max. zwei Tassen am Tag. “

 


Weiterführende Links:
https://ourworldindata.org/food-choice-vs-eating-local
https://www.bbc.com/news/science-environment-46459714
https://www.ufs.com/
https://www.greeneatz.com/foods-carbon-footprint.html

 

Dich hat Matheas Story inspiriert oder du hast noch Fragen, dann schreib uns gerne auf instagram an @_climatechallenge oder per Mail an climatechallenge@htwg-konstanz.de

 

Wir freuen uns von dir zu hören!

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