Lina Yassin zu Gast im #cc-Seminar

„Wenn man sieht, wie sehr andere Menschen schon jetzt unter den Folgen der Klimakrise leiden, so sollten wir nicht warten, bis die Klimakrise auch uns trifft, sondern noch heute handeln!“ – Lina Yassin

 

Am Dienstag, den 19. April 2020, hatte das #climatechallenge-Seminar der Konstanzer Hochschule und Uni einen ganz besonderen Gast: Lina Yassin, eine große Klimaaktivistin aus dem Sudan.

 

„Den Klimawandel zu bezwingen ist eine weltweite Aufgabe, weshalb es wichtig ist, auch die Folgen des Klimawandels in anderen Ländern zu kennen.“, leitet Lina Yassin ihre eindrucksvolle Präsentation ein. Weiter erzählt sie über sich und wie sehr der Sudan unter den geänderten klimatischen Bedingungen leidet. Die Folgen reichen von heftigen Sandstürmen, einer immer intensiveren Regenzeit, Überschwemmungen, bis hin zur und der Verwüstung des Landes mit den daraus resultierenden Konflikten. Lina selbst wollte dabei nicht mehr nur zusehen und beschloss, zu handeln. 

 

Mit viel Mut und Geschick gelang es ihr, Menschen aufzuklären, die oft an anderen, kulturell oder religiös bedingten, Denkweisen festhalten. Mittlerweile arbeitet sie bei der „International Climate Tracker“-Organisation und hilft Regierungen an internationalen Klimagipfeln bei einer gelungenen Umsetzung zur Bewältigung der Klimakrise. Künftig will sie jedoch versuchen, auch selbst in der Politik aktiv Einfluss zu nehmen.

 

„Ich finde es krass, dass wir von solch einem Leid nichts in den deutschen Medien erfahren“, so eine Teilnehmerin des Kurses in der nachfolgenden Diskussionsrunde. Nach weiteren vertiefenden Gesprächen über die Situation im Sudan endet das Online-Seminar mit der Message:

„Es ist von einem jeden Einzelnen abhängig, um gemeinsam einen Unterschied zu machen.“ – Lina Yassin

 

 Dieser Workshop wurde dankenswerter Weise gefördert vom VEUK e.V.

 

 

 

"Seeing how much other people are already suffering the consequences of the climate crisis, we should not wait until the climate crisis hits us too, but act today!" - Lina Yassin

 

On Tuesday, April 19, 2020, the #climatechallenge seminar of the college and the university of Constance had a very special guest: Lina Yassin, a great climate activist from Sudan.

 

"Conquering climate change is a global task, which is why it‘s important to also know the consequences of climate change in other countries," Lina Yassin introduces her impressive presentation. She goes on to talk about herself and how Sudan is suffering from the changing climatic conditions. The consequences range from hard sandstorms, a more intensive rainy season, floods, and the conflicts resulted in desertification. Lina herself was no longer willing to let all this happen, and decided to take action. 

 

With a lot of courage and skill, she managed enlightening people who basically have other theories of the changed weather conditions, based on cultural and religious ways of thinking. She now works for the "International Climate Tracker" organization  and helps governments at international climate summits to successfully implement measures to tackle the climate crisis. Furthermore, she dreams of getting active in policy to make the difference!

 

„I’m a bit shocked that we never heard about such a suffering in the German media.“ said one participant of the course in the subsequent discussion. Now the seminar got more detailed information about the situation going on in the Sudan. In the end, the online seminar closed with the message:

"It depends on each individual to make a difference together." - Lina Yassin

 

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