Hannas Footprint-Story

Damit ich einen Monat lang keinen Plastikmüll und generell kaum Müll mehr produzieren konnte, musste ich meinen Alltag in vielerlei Hinsicht umkrempeln. Für den Anfang waren die nützlichen Tipps in vielen guten Blogs und Artikel über ein plastikfreies Leben sehr hilfreich.

 

Während der gesamten Challenge sammelte ich meinen Müll und verglich ihn mit der Füllmenge des in einer Vergleichswoche vor der Challenge angesammelten Mülls. Komplett plastik- und müllfrei war ich leider in keiner der Wochen, aber ich konnte die Menge immerhin um die Hälfte reduzieren.

                                                                                                                                    Es gibt mittlerweile viele plastikfreien Alternativen, zb Deos im Glas oder Zahnbürsten aus Bambus. Gute Anlaufstellen dafür sind Unverpackt-Läden. Diese verkaufen Lebensmittel und Alltagsgegenstände, die nie verpackt waren. Zum Abfüllen von Nudeln, Gummibärchen etc. brachte ich eigene Behälter von Zuhause mit. Auch im dm und in vielen Supermärkten lassen sich oft Alternativen ohne Plastikverpackung finden, wie Nudeln in Papiertüten.

 Das meiste Obst und Gemüse kann man lose im Supermarkt einkaufen und  Netztüten machen selbst die Plastiktüten zum Wiegen und für den Transport überflüssig.Teilweise war die plastikfreie Alternative ein Ticken teurer, aber das war mir lieber als zu einer plastikverschmutzen Welt beizutragen. Noch dazu konnte ich durch das bewusste Einkaufen, einige Euros sparen, da ich weniger Sachen unüberlegt kaufte.

Ich würde allen empfehlen, auszuprobieren, plastikfrei zu leben- und wenn es nur für eine Woche ist. Schon beim ersten Einkauf wird einem bewusst, dass die meisten plastikverpackten Produkte ganz leicht gegen eine plastikfreie Alternative austauschbar sind. Selbst ein kleines bisschen mehr Achtsamkeit im Einkauf und Lebensstil macht einen großen Unterschied.

 

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