Bastians Footprint-Story

Was kann ich in einem autofreien Monat an CO2 sowie an Kosten sparen? Wie sieht es zudem mit dem Komfort aus, denn man ja eigentlich ungerne verlieren möchte?

 

Seit meinem 19. Lebensjahr bin ich Besitzer eines Führerscheines und seit letztem Jahr stolzer Autobesitzer. Da meine regelmäßigen Autofahrten einen großen Anteil meines Fußabdruckes ausmachen, möchte ich alternative Transportmittel ausprobieren.

Die größte Herausforderung für mich war der große Wocheneinkauf und die Fahrt in meine Heimatstadt. Diese Fahrten über 200 km machen den größten Teil meiner CO2 Emissionen aus.

 

Anfangs fuhr ich mit der Bahn heim. Die Zeit in der Bahn konnte ich sinnvoll nutzen und lernen, allerdings ist die Bahnfahrt teurer als mit dem Auto zu fahren. In der zweiten Woche entschied ich mich dazu, mit Mitfahrgelegenheiten über eine Facebook-Gruppe nach Hause zu fahren. Wir sind zu viert gefahren und haben uns so den Fahrpreis geteilt, was dann deutlich billiger war. So konnte ich neue nette Leute aus Konstanz kennenlernen.  Am letztem Wochenende blieb ich mal in Konstanz und sparte mir Fahrtzeit sowie eine Menge an Geld und CO2.

 

Den Wocheneinkauf mit dem Fahrrad gestaltete sich das schwieriger und ich musste zweimal zum Supermarkt fahren, da ich mit dem Fahrrad nicht alles auf einmal transportieren konnte. Deshalb fing ich an, meinen Einkauf besser zu planen bis ich den Rhythmus drin hatte. Mir ist aufgefallen, dass ich durch den geringeren Platz auf dem Fahrrad weniger Geld für Spontanes ausgebe und einen besseren Überblick hab.

 

Leider bin ich bei Regen mit dem Fahrrad gestürzt und die leider nötige Fahrradreparatur kostet bestimmt mehr als das Fahrrad selber. Mein großes Glück war, dass mir eine Person über eine Facebook-Gruppe ein Fahrrad verschenken konnte. Die Challenge endete doch noch mit einem Happy End.

Ansonsten lief die Durchführung reibungslos ab. Im Alltag ist Fahrradfahren in Konstanz ideal und die nervige Parkplatzsuche fällt mi dem Rad ja zum Glück auch weg. Durch das regelmäßigere Fahrrad fahren fühle ich mich auch sportlicher und aktiver. Auf das Jahr hochgerechnet konnte ich meinen CO2-Fußabdruck von 10,75 Tonnen auf 8,14 Tonnen reduzieren! Ich spare somit 2,61 Tonnen CO2 in einem Jahr! Ich kann jedem empfehlen diese Challenge nachzumachen um seinen CO2 Verbrauch schnell und drastisch zu reduzieren. Es hat nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern auch für einen selbst!

 

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