#TimsStory

 

 

Vor dem Start meine Challenge hatte ich das Gefühl schon viele Produkte aus der Region einzukaufen. Das wollte ich nun ausweiten und konsequent vier Wochen nur Produkte aus der Region und Saison einkaufen. Schnell stellte ich fest, dass ich dafür doch einige meiner Gewohnheiten umstellen muss. Zum Beispiel kaufte ich nun regelmäßig auf den Wochenmärkten und Höfen der Umgebung ein statt, wie gewohnt, im nächsten  Supermarkt. Der Rücktransport des Gemüses auf einem Fahrrad ohne Gepäckträger gestaltete sich regelmäßig als kleine Odyssee, da die meisten Höfe  aufgrund der dezentralen Lage ohne Auto schlecht erreichbar sind. Dafür hatten sie mehr als ausreichende Auswahl an regionalen Produkten, um über 4 Wochen abwechslungsreich und ausgewogen kochen zu können. Anders als die Gemüseauswahl war mir die herbstliche Obstauswahl zeitweise ein wenig zu eingeschränkt und so machte ich bei den Zitrusfrüchten ich eine kleine Ausnahme. Die waren zwar in Saison, aber importiert.

 

Die Challenge hatte im Endeffekt doch mehr Einfluss auf meinen Alltag als am Anfang geglaubt. Beizeiten war es etwas stressig, noch „pünktlich“ auf den Wochenmarkt zu kommen und die Preise auf dem Markt höher. Dafür ergaben sich viele nette Gespräche mit interessierten Standbetreibern. Ein weiterer Vorteil der Ernährungsweise ist der gesundheitliche Aspekt. Regionales Fleisch war deutlich teurer und weiterverarbeitete Produkte wie Süßigkeiten aus der Region schwerer zu finden. Deshalb ersetzte ich den Konsum dieser Produkte gezwungenermaßen mit gesünderen Alternativen. Abgesehen von ein paar Sünden, wie Chips, Avocados und alkoholhaltige Getränke, schaffte ich es weitgehend, mich vier Wochen lang von Produkten aus der Region und Saison zu ernähren.

 

Dadurch verringerte sich mein CO2-Verbrauch auf ein Jahr hochgerechnet, um 1 Tonne CO2!         Wenn ich die Challenge fortsetze verbraucht meine Ernährung nur noch 2 Tonnen CO2/Jahr.

 

Es war eine tolle Erfahrung, durch die Challenge meinen negativen Einfluss auf den Planeten und meinen CO2-Fußabdruck aktiv so drastisch zu verringern! Deshalb versuche ich, im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten, weiterhin häufiger regional und saisonal einzukaufen.

 

 

 

 

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